„Mit angezogener Handbremse – der Testosteronmangel und seine Folgen“

Eine typische Geschichte zum Thema Hormonmangel ist die meines Patienten Matthias M. Früher war Herr M. ein durchtrainierter und unternehmenslustiger Mann. Seine Partnerin und er hatten ein erfülltes Sexualleben. Als er die 50 überschritten hatte, änderte sich dies schrittweise: Er hatte immer weniger Lust auf gemeinsame Aktivitäten, saß immer häufiger auf dem Sofa, schwänzte den Sport – und sogar der Sex reizte ihn nicht mehr. Zugleich strengte ihn die Arbeit immer mehr an. Sein Bauchumfang nahm zu – und das, obwohl er nicht mehr aß. Weil er leicht reizbar war, kam es in seiner Beziehung immer häufiger zu Spannungen. Mit Mitte 50 reichte seine Frau schließlich die Scheidung ein. Für ihn kam das „wie aus heiterem Himmel“. 

Zufällig stieß er ein Jahr später in einer Zeitschrift auf einen Artikel zum Thema „Hormonmangel beim Mann“. Er fasste sich ein Herz und holte sich in meiner Urologie-Praxis im Alstertal einen Termin. Das Ergebnis: Herr M. litt unter einem deutlich erniedrigten Testosteron-Spiegel; auch seine Blutzuckerwerte waren leicht erhöht. 

Herr M. war sehr überrascht. Sofort begann er mit der Therapie. Schon nach kurzer Zeit spürte er eine Verbesserung seines Zustands. Es begann mit seiner Stimmung: Er fühlte sich wieder aktiver, kam mit weniger Schlaf aus. Schon bald spürte er auch wieder Lust, zum Sport zu gehen und etwas zu unternehmen. Einige Wochen nach Beginn der Therapie ging auch sein Bauchumfang zurück.

Ein halbes Jahr nach Start der Therapie zog Herr M. eine persönliche Zwischenbilanz. Und die sieht so aus: „Ich bin mir sicher: Wäre der Testosteronmangel früher festgestellt worden, wäre ich heute vielleicht nicht geschieden.“

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